Wir beraten Sie gerne

In einem gemeinsamen Gespräch informieren und beraten wir Sie gerne über die Bestattungsarten und die letzte Ruhestätte. Unabhängig für welche Bestattungsform Sie sich entscheiden, besorgen wir für Sie sämtliche Dokumente und Bewilligungen bzw. vereinbaren Termine mit den zuständigen Behörden.

  • Erdbestattung

    Bei der Erdbestattung wird die/der Verstorbene in einem Sarg von der Aufbahrungshalle bzw. Kirche zum Friedhof geleitet und dort in einer Erdgrabstelle beigesetzt.

    Um der Trauergemeinde die Möglichkeit zu geben, von der/dem Verstorbenen in Ruhe und einem würdevollen Rahmen Abschied zu nehmen wird der Sarg zuvor in der Regel 2 Tage in der Verabschiedungshalle aufgebahrt. Am Tag der Beisetzung finden sich die Trauergäste bei dieser Aufbahrungshalle ein, um ihre liebe Verstorbene/ihren lieben Verstorbenen im Rahmen der Trauerzeremonie und der Beerdigung auf dem Friedhof zu begleiten.

    Nachdem der Sarg der Erdgrabstelle übergeben wurde, haben die trauernden Hinterbliebenen Gelegenheit sich mit Erde, Weihwasser, Blumen oder Blütenblättern von der/dem Verstorbenen zu verabschieden.

     

  • Feuerbestattung

    Bei der Feuerbestattung wird die verstorbene Person in ein Krematorium überführt. Dort wird sie in einem Sarg der Verbrennung zugeführt. Die Asche wird anschließend in einer speziellen Urnenkapsel verwahrt. Dieser Urnenkapsel wird eine Marke beigelegt, welche mit einer Nummer versehen ist. Somit kann die Identität der/des Verstorbenen und ihrer/seiner Asche gewährleistet werden.

    Die Asche der verstorbenen Person wird in der ausgewählten Urne zu einem späteren Zeitpunkt wunschgemäß beigesetzt. Auch hier stehen Erdgräber, die Gruft oder eigens für Urnen geschaffene Gräber wie zum Beispiel Urnennischen als Grabstelle zur Verfügung. Unter besonderen Bestimmungen kann die Urne auch außerhalb des Friedhofs beigesetzt werden.

    Die Feuerbestattung ist rechtlich, sowie aufgrund der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils auch hinsichtlich der christlichen Religionen, der Erdbestattung gleichgestellt.

    Beisetzungsformen nach der Feuerbestattung:

    Feierliche Verabschiedung

    Gleichsam der Erdbestattung wird der Sarg in der Verabschiedungshalle oder Kirche aufgebahrt und die Trauerzeremonie abgehalten. Anschließend wird die verstorbene Person, statt wie bei einer Erdbestattung direkt zum Friedhof, zur Einäscherung in das Krematorium überführt.

    Frühestens eine Woche später, wird die Urne, üblicherweise durch das Bestattungsunternehmen, jedoch auf Wunsch auch in Anwesenheit eines Priesters, in der Regel im Familienkreis beigesetzt.

    Feierliche Urnenbeisetzung

    Im Falle einer feierlichen Urnenbeisetzung findet die Kremation der verstorbenen Person noch vor der Trauerzeremonie statt. Die Durchführung dieser Variante ist somit analog zum Erdbegräbnis, wobei anstelle des Sarges die Urne tritt.

    Die Urne kann je nach Ihrem Wunsch entweder erst 1-2 Stunden vor der Trauerfeier aufgebahrt oder bereits zwei Tage zuvor öffentlich zugänglich gemacht werden.

    Nach der Trauerfeier geleiten die Trauergäste die Urne zur letzten Ruhestätte auf den Friedhof, wo diese beigesetzt wird.

    Stille Abholung

    Bei der stillen Abholung wird die verstorbene Person direkt in das Krematorium überführt.

    Die Entscheidung, wie die Asche beigesetzt werden soll, kann zu einem etwas späteren Zeitpunkt getroffen werden. Beispielsweise im Rahmen einer feierlichen Urnenbeisetzung, einer Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis, anonym oder einer der "neuen" Beisetzungsformen (wie z.B. Natur-, See- bzw. Edelstein-Bestattung).

    Urnenbeisetzung auf Privatgrund

    Grundsätzlich ist eine Urne den Bestimmungen des oberösterreichischen Leichenbestattungsgesetzes entsprechend in einem Urnenhain, in einer Urnenhalle oder auf einem Friedhof beizusetzen. Für die Beisetzung einer Urne auf Privatgrund (z.B. Haus, Wohnung oder Garten) ist eine Bewilligung der Gemeinde, in der die Urne beigesetzt werden soll, erforderlich. Als gesetzliche Voraussetzung gilt hierbei eine pietät- und würdevolle Beisetzung.

    Sonstige Beisetzungsformen

    Neben den traditionellen Varianten der Urnenbeisetzung bieten sich weitere Möglichkeiten an. Wir beraten Sie gerne ausführlich über Vor- und Nachteile der "neuen" Beisetzungsformen.

    • Anonym

      Anonyme Beisetzung

      Bei der anonymen Beisetzung werden der Urne alle Identifikationsmerkmale entnommen, bevor sie in einem anonymen Grab ohne Namenskennzeichnung beigesetzt wird.

      Diese Art der Urnenbeisetzung bedarf einer expliziten Willensäußerung der/des Befugten, eine zukünftige Entnahme und spätere Bestattung in einem anderen Grab ist nicht mehr möglich!

    • Edelstein

      Edelstein- bzw. Diamantbestattung

      Ein geringer Teil der Kremationsasche wird zu einem besonderen Edelstein verarbeitet. Somit entsteht ein einzigartiges Erinnerungsstück. Die verbleibende Asche wird wunschgemäß beigesetzt.

      Beispielsweise hat das Unternehmen Mevisto in Kirchham, in der Nähe von Gmunden, seine Pforten geöffnet. Mit einem in Österreich entwickelten Verfahren wurde die Möglichkeit geschaffen, aus der Asche einer/eines Verstorbenen einen Saphir oder Rubin entstehen zu lassen – einen Generationsstein, wie ihn das Unternehmen nennt. Es ist möglich zwischen verschiedenen Farbausführungen und Größen zu wählen. Durch spezielle Handschliffe wird eine außergewöhnliche Brillanz erreicht. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung bzw. haben Sie auch die Möglichkeit sich auf der Webpage des Unternehmens unter www.mevisto.com zu erkundigen.

      Eine weitere Art der Edelsteinbestattung ist der Erinnerungsdiamant. Das Unternehmen Algordanza ist beispielsweise ein Hersteller von Erinnerungsdiamanten. Die Bestattung Anlanger informiert Sie gerne über Details der Diamantbestattung und organisiert für Sie bei Bedarf auch sämtliche Schritte zum gewünschten Edelstein. Weitere Informationen können Sie gerne auch der Homepage von Algordanza  www.algordanza.at entnehmen.

    • Natur

      Naturbestattung

      Die Asche der/des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne in einem ausgewiesenen Waldfriedhof oder einer Almfläche beigesetzt. Die Gestaltung der Grabstätte übernimmt die Natur.

      Die Örtlichkeiten können bereits zu Lebzeiten besichtigt und der spätere Platz der Urnenbeisetzung an den Wurzeln eines Baumes, auf einer Wiese oder Alm ausgewählt werden.

      Bei Interesse beraten wir Sie sehr gerne und leiten sämtliche Schritte in die Wege.

    • See und Fluss

      See- und Flussbestattung

      Menschen, die sich schon zu Lebzeiten mit dem Wasser verbunden fühlten, äußern manchmal den Wunsch nach einer Bestattung im Gewässer. Diese Art der Beisetzung ist in Teilen der österreichischen Donau (nicht in Oberösterreich!) bzw. der Adria möglich.

      Bei der See-bzw. Flussbestattung wird die Asche der/des Verstorbenen in eine wasserlösliche Urne gefüllt und innerhalb einer maritimen Verabschiedungszeremonie vom Schiff aus dem Gewässer übergeben. Anschließend folgt die Rückfahrt in den Hafen. Die Beisetzungsstelle wird beurkundet.

      Sehr gerne informieren wir Sie genauer über diese Art der Beisetzung und veranlassen eine gewissenhafte Durchführung.

    • Weltraum / Mond

      Weltraum- oder Mondbestattung

      Bei der Weltraumbestattung werden ca. 7 bis 8 Gramm der Asche der/des Verstorbenen in einer speziellen Urnenkapsel in die Erdumlaufbahn, in das All bzw. auf den Mond geschickt. Bei der Bestattung in der Erdumlaufbahn tritt die Kapsel nach mehrmaliger Umkreisung unseres Planeten wieder in die Atmosphäre ein und verglüht. Bei der Bestattung im All verbleibt die Asche im Weltraum. Bei der Mondbestattung wird die Asche zum Mond gebracht und dort auf der Mondoberfläche beigesetzt.

      Die Weltraum- bzw. Mondbestattung gehört zu den außergewöhnlichen Beisetzungsarten, ist nur an bestimmten Orten erlaubt und gilt im Vergleich zu anderen Bestattungsarten als kostenintensiv. 

    • Körperspende

      Mit der Körperspende stellt man seinen Körper nach dem Tod in den Dienst der Wissenschaft und medizinischen Aus- und Weiterbildung. Der Körper der/des Verstorbenen wird anschließend in der Regel kremiert und in einer Grabstätte der jeweiligen medizinischen Fakultät beigesetzt.

      Grundsätzlich kann jede Person, außer Minderjährige und unter Sachwalterschaft stehende, eine Körperspende veranlassen. Für eine Körperspende ist ein Vermächtnis zu verfassen und ein Selbstkostenbeitrag zu entrichten. Das Vermächtnis zur Körperspende kann bei Bedarf, für eine Bearbeitungsgebühr, ausschließlich von Ihnen selbst widerrufen werden.

      Am besten wendet man sich an das jeweilige Anatomische Institut, um die Kapazitäten und weiteren Schritte abzuklären. Gerne beraten wir Sie bei Interesse und erledigen sämtliche Formalitäten.

    Für Detailfragen sowie Individuallösungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

  • Gruftbestattung

    Eine Gruft ist ein gemauertes Grab, in welchem ein Sarg oder eine Urne beigesetzt werden kann. Der Sarg muss in diesem Fall aus Metall bzw. im Falle eines Holzsarges mit einem Metalleinsatz versehen und luftdicht verlötet sein. Die verstorbene Person wird somit nicht der Erde und dem natürlichen Prozess der Zersetzung übergeben.

    Vom Ablauf erfolgt eine Gruftbestattung wie eine Erdbestattung.